Frischpack rüstet sich mit konsequentem Lean Management für die Zukunft

Sich stets zu verbessern und Verschwendung zu vermeiden ist Selbstverständnis von Frischpack. Um diesem Anspruch auch bei internen Prozessen gerecht zu werden, treiben die Käse-Appetitmacher ihr Lean Management konsequent voran. Nach der Implementierung des MDE-Systems als Teil von Total Productive Maintenance im Jahr 2016 folgt nun die erweiterte Umsetzung der Lean Management-Philosophie durch den Baustein „5S“ im gesamten Werk. „Es geht darum, durch die Optimierung von Arbeitsplätzen Verschwendungsfaktoren, wie Überproduktion, unangemessene Verfahren, zu große Liegezeiten oder Produktionsfehler, zu vermeiden und somit Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung, Ergonomie sowie Ordnung und Arbeitssicherheit zu steigern“, so Michael Füchsel, Lean-Koordinator bei Frischpack. Dies wirkt sich nicht zuletzt auch positiv auf die Umwelt und den Energieverbrauch aus. Denn das Thema Nachhaltigkeit hat für den Technologieführer im Bereich der Käseverarbeitung einen sehr hohen Stellenwert.

„Die 5 S stehen für die Begriffe Sortieren, Setzen/Anordnen, Sauberkeit, Standardisieren und Selbstdisziplin“, erklärt Michael Füchsel. „Dabei handelt es sich um eine Philosophie, die richtige Einstellung der Mitarbeiter ist entscheidend.“ Mit Hilfe von Schulungen und Workshops Anfang des Jahres wurden diese an das Thema herangeführt und haben im Team Maßnahmen entwickelt, die zur Verbesserung ihres eigenen Arbeitsplatzes beitragen. Dazu gehören Aufbewahrungssysteme für Maschinenteile und Werkzeuge, Markierung von Stellplätzen oder ein Farbsystem für Kisten, das die Verwechslungsgefahr minimiert. Zudem versah man Wandhalterungen für Geräte mit Beispielbildern, wie diese zu bestücken sind, oder brachte auf den Ablageflächen der Maschinen Edelstahlklammern an, die die Gefahr von herabfallenden Fremdkörpern vermeiden – um nur einige Beispiele zu nennen. „Durch die Umsetzung der 5S machen wir unsere Arbeitsplätze nicht nur sicherer und effizienter, wir tragen auch ganz entscheidend zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei“, so Michael Füchsel. „Damit machen wir am Ende auch unseren Kunden Appetit, ob Käsereien, Großhandel und Großverbraucher, Industrie und Systemgastronomie oder Lebensmitteleinzelhandel.“

Frischpack hat bereits einen großen Teil der geplanten Schritte umgesetzt. 2017 schafft man die Grundlagen für eine Produktion nach der 5S-Philosphie und optimiert diese in Zukunft fortlaufend. Auch andere Bausteine des Lean Managements treibt Frischpack konsequent voran. Parallel wird bereits am KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) gearbeitet. Dieser beinhaltet den engen Austausch mit Maschinenherstellern, um Geräte optimal auf die eigenen Betriebsprozesse anzupassen. Auch Wertstromanalyse und Wertstromdesign, sprich die Analyse und Optimierung interner Prozesse an den Linien, sind wichtige Faktoren. „Natürlich setzen wir nur die Bausteine um, die für uns sinnvoll sind“, erklärt Michael Füchsel. Während Lean Management in der Automobilindustrie gang und gäbe ist, nimmt Frischpack in der käseverarbeitenden Branche eine Vorreiterrolle ein und stellt somit einmal mehr seine Innovationsführerschaft unter Beweis. Damit verfolgen die Käse-Appetitmacher aus Süddeutschland das Ziel, zukunftsorientiert im Sinne der nationalen und internationalen Kunden zu handeln und steigern auf dieser Basis fortlaufend Produktivität, Kundenzufriedenheit und Wettbewerbsfähigkeit – mit der Vision, Europas relevantester Käsedienstleister zu werden.

Frischpack rüstet sich mit konsequentem Lean Management für die Zukunft
Bodenmarkierungen und Bebilderungen der Warenstellplätze, die auf Grundlage der 5S-Philosophie entwickelt wurden, tragen zu einem reibungslosen Ablauf in der Produktion bei, Foto: Frischpack